Aktionsplan Kupierverzicht

Tierhalter, die weiterhin die Schwänze ihrer Schweine kupieren bzw. kupierte Schweine einstallen, müssen über die Einhaltung des gesetzlichen Mindeststandards hinaus die „Unerlässlichkeit“ für ihren Betrieb nachweisen. Hierzu ist es notwendig das Auftreten von Schwanz-/Ohrverletzungen zu dokumentieren und gleichzeitig die Haltungsbedingungen und das Betriebsmanagement so zu optimieren, dass Schwanzbeißen möglichst vermieden wird.

Sie müssen nachweislich durch einen fortwährenden Prozess von Optimierungsmaßnahmen darauf hinarbeiten, Schwanzbeißen und andere Verhaltensstörungen zu verhindern. Um geeignete Optimierungsmaßnahmen einzuleiten, dient die Risikoanalyse der Beurteilung der betriebsindividuellen Risikofaktoren in Bezug auf das Auftreten von Schwanzbeißen und entspricht den Anforderungen der Empfehlung der EU KOM 2016/336.

Hier finden Sie die notwendigen Formulare:

Tierhalter-Erklärung Kupierverzicht

Risikoanalyse