Getreidecheck 2016

Getreideernte 2016 - Nur wer die Qualitäten kennt und weiß was drin ist, kann damit seine Tiere gesund und tiergerecht ernähren.

Rationsgestaltung nach Tabellenwerten kostet bares Geld!

In vielen Betrieben wird mit dem Einfahren des Getreides die Grundlage für die Tierfütterung in den folgenden zwölf Monaten geschaffen. Viele Landwirte wollen wissen, wie es um die Qualität der eingefahrenen Ernte steht. Aus diesem Grund lassen sie die Nährstoffgehalte ihres Futtergetreides in einem geeigneten Labor untersuchen.

Die Untersuchungsergebnisse der vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass Eiweißgehalte, und damit die Gehalte an Aminosäuren, je nach Sorte, Düngung, Standort, Ertragsniveau und Witterungsverlauf häufig stark von den Werten in der Futterwerttabelle abweichen. Auch  Kornausbildung, Stärkeeinlagerung und damit der Energiegehalt des Getreides weisen eine große Streubreite auf.

 

Durch die hohen Niederschlagsmengen der vergangenen Wochen besteht in diesem Jahr die Gefahr, dass Mykotoxine und Pilzkrankheiten in ihrer Entwicklung begünstigt werden und Qualität des Ernteguts stärker als in anderen Jahren beeinträchtigen können.

Um eine bedarfsgerechte, aber kostengünstige Futtermischung für Schweine zu erstellen, ist das Ergebnis der Getreideuntersuchung eine wichtige Informationsgrundlage, da man nicht mit Tabellenwerten rechnen muss, sondern mit den Werten des eigenen Getreides arbeiten kann. Nur mit dieser Kenntnis kann man in den einzelnen Leistungs- und Wachstumsphasen bedarfsgerecht füttern und Leistungseinbußen sowie eine Verfettung der Schweine vermeiden.

 

Neben der Analyse der Nährstoffe ist auch die Untersuchung auf Fusariumtoxine, Hefen und Schimmelpilze sehr wichtig. Dies gilt vor allem für Ferkelerzeugerbetriebe, ist aber auch für die Aufzucht und  Mastbetriebe sehr wichtig.

 

Je sorgfältiger die Probeziehung ist, desto aussagekräftiger ist auch das Untersuchungsergebnis. Daher sollten Sie bereits bei der Einlagerung während der Ernte repräsentative Proben Ihres Getreides ziehen und an die entsprechenden Untersuchungsstellen einsenden.

 

Wir empfehlen Ihnen mindestens folgende Werte untersuchen zu lassen:

  •  Energie und Protein
  • Hefen und Schimmel
  • Mykotoxine, DON und Zearalenon

 

In diesem Jahr bieten wir wieder in Zusammenarbeit mit der Baywa AG einen Getreidecheck, an dem Sie teilnehmen können. Die entsprechenden Unterlagen finden Sie hier:

Leitfaden

Untersuchungsauftrag

 

Wir wünschen Ihnen eine gute und unfallfreie Ernte.

 

Sollten Sie noch Fragen zur Vorgehensweise oder weitere Unterlagen benötigen, so stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Hermann Thierer

Tel.: 0711 4603 110

h.thierer@vz-gmbh.de